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Stadtgeschichte von Miesbach

Stadtgeschichte von Miesbach

Auf der Homepage der Stadt immerhin sieben Seiten. Lohnt sich zu lesen, aber an dieser Stelle können wir etwas zusammenfassen. Die Anfänge von Miesbach (um 1114) sind mit einem gewissen Makel behaftet: Wir sind nämlich nicht so alt wie Parsberg und hatten zu Beginn eher den Status einer Filiale des Nachbardorfes. Dafür haben wir im Stadtkern von Miesbach noch die Restbestände eines Schlosses (Vermessungsamt), während die Parsberger immer noch den genauen Standort ihrer Burg suchen. Konflikte und Reibereien beleben und verdunkeln auch in den folgenden Jahrhunderten die Stadtgeschichte. Miesbach war im 16. Jahrhundert „lutherisch“ und musste erst wieder „katholisch gemacht“ werden, wurde im 17. Jahrhundert Schauplatz eines Bürger- und Bauernaufstands, nahm im 19. Jahrhundert durch den Zuzug der Bergarbeiter aus Polen, Böhmen und Kärnten und ihren Aufprall auf die eingesessene Bevölkerung die multikulturelle Gesellschaft der Gegenwart vorweg, überstand im 20. Jahrhundert die Tage der Räterepublik und die „1000 Jahre“ der Naziherrschaft und erlebte in den 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts einen leibhaftigen Kulturkampf zwischen Anhängern der Bekenntnis- und der Gemeinschaftsschule. Kanalisiert und zivilisiert kommt diese Konfliktbereitschaft in unseren Tagen nur noch in der Freude an Volksbegehren zum Ausdruck.

Erleben Sie Miesbach heute!

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